Interview mit Geschäftsführer Markus Scheidegger

Seit über 75 Jahre war die Wickart AG an der St. Antons-Gasse in Mitten von Zug beheimatet. Nun stand ein Umzug an, genauer gesagt ins ehemalige Kantonsspital Areal an der Artherstrasse 27 in Zug. Der Geschäftsführer und Inhaber Markus Scheidegger, gibt Auskunft warum dieser Schritt notwendig wurde.

Herr Scheidegger, Sie sind der Geschäftsführer der Wickart AG. Warum war denn ein Umzug überhaupt notwendig?
Aufgrund der prekären Zufahrtsmöglichkeiten wurde es immer schwieriger, die Örtlichkeiten der Wickart AG zu erreichen. Oft war auch die Zeughausgasse
versperrt.


Waren auch die Parkplatzmöglichkeiten ausschlaggebend?
Nur zum Teil. Für die eigene Belegschaft waren Parkplatzmöglichkeiten vorhanden. In der Altstadt zu parkieren ist ja ein bekanntes Problem. Mühsam war vor allem der Güterumschlag oder die Abfallbewirtschaftung.


Gab es sonst noch Gründe?
Absolut. Das Gebäude war schlicht zu klein, um alle Bedürfnisse eines Gewerbebetriebes zeitgemäss aufzunehmen. Zudem ist das Gebäude doch eher baufällig. Im Weiteren weiss man bis anhin ja noch nicht, was mit dem Haus Zentrum passiert. Wäre der geplante Umbau gekommen, wäre eine vernünftige Zufahrt
wegen Gerüsten und Sicherheitsvorkehrungen fast verunmöglicht worden. Dem wollten wir vorbeugen.


Nun befindet sich die Wickart AG im Areal des alten Kantonsspitals in Zug. Wie kamen Sie auf diesen Standort?
Aufgrund meiner Funktion als Kantonsrat ist es natürlich schon auch in meinem  Interesse, was mit diesem Areal passiert. Dies interessiert sicher die meisten Zuger. Bei einem Augenschein kam mir diese Idee. Natürlich hätten wir auch aus Zug in eine Nachbargemeinde ziehen können, leere Büro- und Gewerberäume gibt es ja genügend. Da wir aber geplant haben, in absehbarer Zeit selber etwas zu erwerben, kam uns diese Lösung sehr gelegen.


Wie hat die Belegschaft der Wickart AG auf den Umzug reagiert?
Ich muss sagen, alle Mitarbeiter haben sofort positiv reagiert. Nicht nur deshalb, dass wir nun genügend Platz haben. Nein, auch die Zufahrtsund Parkplatzsituation ist nun geregelt. Abgesehen davon haben wir auch genügend Lagerräume beziehen können.


Was sind denn eigentlich die Tätigkeitsgebiete der Wickart AG?
Zum einen sind wir für die Haustechnik zuständig. Unsere Anlagen sind nicht nur  energiesparend sondern behalten ihren Wert auf Jahre hinaus. Weiter betätigen wir uns auf dem Gebiet der sanitären Installationen und der Heizungsanlagen. Seit Jahren gehören zu unseren Kernkompetenzen auch Reparatur- und Servicearbeiten.
Immer mehr werden Sanierungen zum Thema. Unserem Serviceleiter, Herr Ueli Wanner, steht eine gut organisierte und modern eingerichtete Serviceflotte zur  Verfügung. Auch für alle, die fit bleiben oder etwas für die Gesundheit tun wollen, gibt es Anregungen. Vom konventionellen Gartenbad bis zur Jet-Dusche offerieren wir die geeignete Lösung. All diese Angeboten werden von unseren Spezialisten betreut und überwacht, selbst bei Ferienabwesenheit oder bei einem Auslandaufenthalt.


Das klingt spannend, wie viele Beschäftigte haben Sie eigentlich?
Wir bewegen uns immer so um 35 Angestellte. Bilden Sie auch Lehrlinge aus? Aber sicher. Ich sehe es als zentrale Aufgabe des Gewerbes an, Nachwuchs auszubilden. Wir beschäftigen sieben Lehrlinge und eine Praktikantin.


Vielen Dank für das Interview, Herr Scheidegger.